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Zum Heulen: Wieder versagt Europa

Bevor es untergeht in dem ganzen Corona-Gewusel: In der Zeit von 2021 bis 2027 werden in der Europäischen Union 345 Milliarden Euro in die Agrarpolitik fließen. Das ist etwa ein Drittel des Gesamtbudgets. Jetzt haben sich die Agrarminister und das EU-Parlament darüber geeinigt: Keine grundsätzliche Veränderung der Agrarpolitik! Fettes Geld für die Agrarindustrie! Die Ökologie läuft wie in der Vergangenheit unter ferner liefen. 

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Verbraucht

Hat es [das 20. Jahrhundert] nicht die Ideen verbraucht wie die Leiber, oder, schlimmer gesagt, die Ideen realisiert, indem es die Leiber verbrauchte?

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Noch`n Gedicht: Herbsttag

Herr: Es wird Zeit. Corona ist sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Menschenängste
und auf den Straßen stell` die Blöden bloß.

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Fahrt ins Münsterland

Wie oft geht eigentlich die Welt unter? Und wann ist sie zum letzten Mal untergegangen? Wann wird sie wieder untergehen? Mein Kopf ist mit der Welt meiner Kindheit tapeziert. Jede Wegecke ist mir geläufig, jedes Buschwerk und alle Namen . 

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Liebe Freunde und liebe Freundinnen,

ihr, deren Meinung ich schätze oder respektiere. Ihr, die ihr differenzieren könnt und statt schwarzweiß Buntes seht. Ihr, für die Fortschritt keine ökonomische sondern eine soziale Kategorie ist. Ihr, die ihr Schubladen meidet und Gedanken gegen den Strich bürstet. Ihr, Freunde und Freundinnen, die ihr Corona nicht glaubt, Statistiken alternativ lest, Utilitaristen oder Wirtschaftprioritäre seid, News und Fake-News zu unterscheiden wisst.

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Media vita in morte sumus*

Zum Tod ist schon alles gedacht, geschrieben und gesagt worden. Er begegnet uns in Religionen und Theologien und Literaturen, im Alltag, in der Esoterik, den Naturwissenschaften.
Wiederholungen, Verfremdungen, Beschwörungen, Lieder und Gedichte ändern nichts daran: Wir weichen ihm aus und verirren uns dabei.

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Harz – näher als du denkst.

So kann man auch auf den Harz schauen…

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Paul Celan + 21.4.1970

Vor fünfzig Jahren hat sich Paul Celan in Paris selbst getötet. Ein literarischer Gigant ist damals gegangen. Seine Gedichte werden noch lange leben.

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Komm, ins Offene, Freund…

Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.

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Matthias Horx spinnt

Aber Horx spinnt gut und hat den lesenswerten Beitrag „Die Welt nach Corona“ veröffentlicht. Er ermuntert, die Corona-Krise mit der Technik der Regnose, also der simulierten Rückschau aus der Zukunft in die Gegenwart zu betrachten. Horx kommt zu verblüffenden, manchmal auch nett-naiven Beschreibungen.